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Wie man eine Innenraumvisualisierung mit KI erstellt – Schritt für Schritt (nicht nur 3D-Szenen!)

Data publikacji: Data aktualizacji: Autor: Piotr Kurpiewski9 min czytania

Wie erstellt man KI-Innenraumvisualisierungen? Das schaffst du in wenigen Minuten: du lädst eine Szene aus einem beliebigen 3D-Programm hoch (SketchUp, CAD Decor, pCon oder Homestyler), wählst einen Beleuchtungsstil und beschreibst optional (oder zeigst visuell!), was du ändern möchtest – das Tool generiert ein realistisches Bild, ohne 3D-Programm, ohne Rendering und ohne technisches Know-how. Und mehr noch! Es muss nicht einmal eine Szene sein, es kann sogar eine Bleistiftskizze sein (die besten Ergebnisse erzielst du jedoch, wenn der Input klar definierte Proportionen und Materialien aufweist). Im Folgenden zeigen wir dir den gesamten Prozess Schritt für Schritt.

Wie man eine Innenraumvisualisierung mit KI erstellt – Schritt für Schritt (nicht nur 3D-Szenen!)
Inhalt
  1. Was ist eine KI-Innenraumvisualisierung (und wie unterscheidet sie sich von einem 3D-Rendering)?
  2. Wo erstellt man KI-Visualisierungen und was brauchst du zum Start?
  3. Die ideale Eingangsdatei: was solltest du vermeiden, und was funktioniert am besten?
  4. Wie man Visualisierungen mit KI erstellt – Schritt-für-Schritt-Anleitung
  5. Zusammenfassung

Was ist eine KI-Innenraumvisualisierung (und wie unterscheidet sie sich von einem 3D-Rendering)?

Ein klassisches Rendering, zum Beispiel in der V-Ray-Engine, ist reine Mathematik – das Programm berechnet jeden Lichtstrahl, der auf die Szene fällt, was uns hundertprozentige Kontrolle über das Endergebnis gibt. Der Preis für diese Präzision sind jedoch umfangreiches technisches Wissen und ein langer Arbeitsprozess, sowohl bei der Modellierung als auch beim Rendering selbst. KI-Visualisierungen auf Basis eines Screenshots funktionieren völlig anders – Ausgangspunkt ist ein fertiges Bild, und der Algorithmus "versteht" die Geometrie des Raums selbst und ergänzt fehlende Elemente wie Beleuchtung, Schatten oder Materialtexturen.

Die Funktionsweise lässt sich mit der Arbeit eines erfahrenen Zeichners vergleichen, der bei einer Skizze sofort weiß, wie er die fehlenden Schatten und Lichtreflexe einzeichnen muss. Der Algorithmus analysiert die Anordnung von Wänden, Fenstern und Möbeln im hochgeladenen Bild und generiert anschließend eine neue Ebene aus Licht, Texturen und Details, wobei die ursprüngliche Geometrie des Raums erhalten bleibt. Dadurch bleiben die Proportionen der Möbel und die Raumaufteilung realitätsgetreu, es ändert sich nur die Art, wie sie dargestellt werden.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich ein solches Bild von einem echten Foto unterscheiden lässt – die Antwort lautet: praktisch nicht. KI-generierte Visualisierungen sind vollständig fotorealistisch, und die Erstellung eines Bildes dauert maximal 60 Sekunden, meist deutlich weniger. Ein Tempo, das keine klassische Rendering-Engine bieten kann, ohne dass die Endqualität darunter leidet.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel aus dem Alltag eines Designers. Mit einem fertigen, schematischen Modell eines Wohnzimmers können wir an einem Nachmittag drei verschiedene Beleuchtungsvarianten generieren – Tageslicht, Abendlicht und die goldene Stunde – und sie dem Kunden noch am selben Tag zeigen. Beim klassischen Rendering würde jede dieser Varianten separate, oft mehrminütige und manchmal sogar mehrstündige Berechnungen bedeuten.

Fotorealistische KI-Innenraumvisualisierung eines Wohnzimmers, generiert in RAYA3D-Modell eines Wohnzimmers, vorbereitet für die KI-Innenraumvisualisierung in RAYAVorherNachher

Wo erstellt man KI-Visualisierungen und was brauchst du zum Start?

Die größte Frustration bei der Generierung von KI-Bildern entsteht durch das Schreiben von Prompts – man muss die richtigen Worte finden, und trotzdem bleibt das Ergebnis oft Glückssache. Allgemeine Modelle wie ChatGPT, Gemini, Google Flow oder Google AI Studio benötigen umfangreiche Textbeschreibungen, und dennoch kommt es vor, dass sie die Geometrie halluzinieren, Wasserzeichen hinzufügen oder die Ausgabeauflösung auf 2K begrenzen, während wir bei Raya ein Bild in einer Qualität von bis zu 4K erhalten, bereit für die Präsentation auf einem großen Bildschirm oder für den Druck. Raya.design haben wir speziell für die Architektur- und Innenarchitekturbranche entwickelt, deshalb basiert der gesamte Prozess – wenn man nach der Antwort sucht, wo man KI-Visualisierungen ohne diese Einschränkungen erstellen kann – auf dem Anklicken vorgefertigter Optionen und nicht auf dem Beschreiben einer Vision in Worten.

Wichtig ist, dass die gesamte Arbeit im Browser stattfindet – es muss nichts installiert oder Grafikkartentreiber aktualisiert werden. Ein Computer mit Internetzugang reicht aus, um eine professionelle Visualisierung zu erstellen, unabhängig davon, ob man mit Windows oder Mac arbeitet.

Dafür brauchen wir keine fortgeschrittenen 3D-Programme – ein einfaches Modell mit den grundlegenden Proportionen des Raums und den Materialien reicht völlig aus. Es lohnt sich auch, gleich rechtliche Bedenken auszuräumen: Visualisierungen, die im entsprechenden Plan generiert wurden, können wir zu 100 % kommerziell nutzen, und sie Kunden zeigen, ohne uns Sorgen um Urheberrechte machen zu müssen.

Wir starten völlig kostenlos – die Registrierung bei Raya.design gibt Zugang zu einem Paket kostenloser Start-Credits, die für die ersten Test-Visualisierungen ausreichen. Wenn wir die Plattform etwas ausführlicher kennenlernen möchten, bevor wir starten, lohnt sich ein Blick in den Artikel: Was ist Raya und wie funktioniert es.

Für ein Planungsbüro ist das eine echte Veränderung in der Arbeitsorganisation. Statt ein teures Fotoshooting eines stilisierten Innenraums zu beauftragen oder einen Grafiker für ein stundenlanges Rendering zu bezahlen, sparen wir Budget und Zeit, die wir in das eigentliche Design investieren können. Weniger Korrekturen, weniger Missverständnisse mit dem Kunden und weniger Frustration auf beiden Seiten – das sind reale Vorteile, von denen sich immer mehr Architekturbüros überzeugen.

Wenn du mehr erfahren und die übrigen Funktionen von Raya in Aktion sehen möchtest, lohnt sich ein Blick auf unser Webinar auf YouTube – dort zeigen wir alle Möglichkeiten der Plattform, von fotorealistischen Visualisierungen über virtuelles Home Staging bis hin zu den übrigen Funktionen der App.

Die ideale Eingangsdatei: was solltest du vermeiden, und was funktioniert am besten?

Die Qualität des Ausgangsmaterials hat einen enormen Einfluss auf das Endergebnis. Hier gilt die Regel der goldenen Mitte – je mehr der Input einem echten Innenraum ähnelt, also echte Proportionen und zumindest die Umrisse der Materialien beibehält, desto besser wird das Ergebnis. Wenn wir ein fast fertiges Rendering mit bereits eingestellter Beleuchtung hochladen, hat der Algorithmus keinen Spielraum mehr, weil es nichts zu ergänzen gibt. Theoretisch kommt er sogar mit einer handgezeichneten Bleistiftskizze zurecht, wobei natürlich klar ist, wie das Ergebnis dann aussehen kann.

Was funktioniert hingegen am besten? Hier sind einige bewährte Regeln, die man sich schon beim Modellieren merken sollte:

  • Eine Szene mit eingestellter Kamera – die den Raum in einem geeigneten, natürlichen Winkel zeigt, am besten auf Augenhöhe, sodass möglichst viel vom Innenraum in einem Bild erfasst wird.

  • Klar erkennbare Materialien – sodass eindeutig erkennbar ist, aus welchem Material ein bestimmtes Element des Innenraums besteht, zum Beispiel ob der Boden aus Holz, Fliesen oder Paneelen ist.

  • Ein dezenter Kantenstil (Edge Style) – feine, dünne Linien erleichtern es dem Algorithmus, die Geometrie korrekt zu erfassen, im Gegensatz zu dicken Konturen und Profilen, die fälschlicherweise als konstruktive Elemente interpretiert werden könnten.

  • Ausgeblendete Achsen, Markierungen und andere Hilfselemente – im Bild sollte nur die Szene selbst sichtbar sein, ohne zusätzliche Markierungen aus dem Programm, die das Erfassen der Geometrie durch den Algorithmus stören könnten.

  • Aktiviertes Ambient Occlusion – vertieft die Schatten in Ecken und an Berührungspunkten von Flächen, wodurch die KI den Raum und seine Tiefe besser interpretieren kann.

  • Deaktiviertes Licht und Schatten aus den Szeneneinstellungen – für realistische Beleuchtung und Schatten sorgt bereits der Algorithmus selbst, daher müssen diese vorher nicht eingestellt oder gerendert werden.

  • Hohe Auflösung – mindestens 1440 Pixel an der kürzeren Bildseite, wodurch der Algorithmus mehr Details zur Verfügung hat und ein genaueres Ergebnis erzeugt.

Was solltest du hingegen unbedingt vermeiden? Im Folgenden die häufigsten Fehler, die die Möglichkeiten des Algorithmus einschränken:

  • Dunkle und unscharfe Screenshots – zu wenig Informationen über Geometrie und Materialien.

  • Flache Axonometrien – das Fehlen von Perspektive erschwert das Erfassen der Raumtiefe.

  • Technische Schnitte – das ist eine technische Ansicht und keine realistische Szene.

Wie man Visualisierungen mit KI erstellt – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nachdem wir nun wissen, welches Ausgangsmaterial am besten funktioniert, kommen wir zum eigentlichen Prozess. Im Folgenden zeigen wir Schritt für Schritt, wie die gesamte Arbeit im Raya.design-Panel abläuft.

Schritt 1: Hochladen des Ausgangsbilds

Der erste Schritt ist das Hochladen des Ausgangsbilds im Generierungspanel. Wir akzeptieren Screenshots aus jedem beliebigen gängigen Programm – von SketchUp über CAD Decor bis pCon – im Format jpg oder png. Die Datei sollte eine hohe Auflösunghaben, am besten mindestens 1920x1080 Pixel, eine gute Sichtbarkeit des Raums und möglichst deutlich erkennbare Materialien. Es lohnt sich auch, das Bild so zuzuschneiden, dass der Raum oder das Element, auf das es uns am meisten ankommt, im Zentrum steht. Für alle, die mit SketchUp, ArchiCAD, Revit oder 3ds Max arbeiten, stehen spezielle Plugins zur Installation zur Verfügung, mit denen wir die Visualisierung direkt aus dem Programm heraus generieren können, ohne manuell einen Screenshot zu erstellen und hochzuladen. Alle Plugins finden wir auf der Unterseite mit Plugins.

Raya – Hauptpanel zur Generierung von Visualisierungen

Schritt 2: Auswahl von Beleuchtung und Stil (null Prompts)

Hier zeigt sich der größte Vorteil von Raya. Statt uns Textbeschreibungen auszudenken, klicken wir einfach die passende Stimmung aus den vorgefertigten Optionen an – Sonnenlicht, bewölkter Himmel oder die goldene Stunde. Wir können den Stil auch an eine ausgewählte Referenz anpassen, wodurch wir bei mehreren verschiedenen Bildern desselben Projekts ein einheitliches Ergebnis erzielen. Dieser gesamte Schritt dauert nur wenige Sekunden und erfordert nicht ein einziges Prompt-Wort. Zu der fertigen Szene können wir außerdem zusätzliche Elemente hinzufügen – zum Beispiel ein Tier, eine Person oder einen bestimmten Gegenstand – wodurch der Innenraum noch natürlicher und lebendiger wirkt.

Panel zur Generierung von KI-Innenraumvisualisierungen in der RAYA-App – 3D-Modell und verfügbare Rendering-Optionen

Schritt 3: (Optional) Erweiterte Materialien und Referenzen

Wenn wir mehr Kontrolle über das Ergebnis benötigen, können wir im Reiter "Erweitert" zusätzliche Elemente einbinden – zum Beispiel eine bestimmte Holztextur oder ein im Internet gefundenes Foto des Lieblingssessels als Referenz. Dieser Schritt ist optional, aber nützlich, wenn wir bereits eine konkrete Vorstellung von den Materialien haben und möchten, dass der Algorithmus sich möglichst genau daran hält.

Panel zur Generierung von KI-Innenraumvisualisierungen in RAYA – 3D-Modell eines Wohnzimmers und erweiterte Rendering-Optionen

Schritt 4: Magie in 60 Sekunden

Der letzte Schritt ist ein Klick auf die Schaltfläche "Generieren" und das Warten auf maximal 60 Sekunden, bis das fertige, fotorealistische Ergebnis vorliegt. Wenn uns etwas nicht ganz zusagt, erlauben die Bearbeitungswerkzeuge, einzelne Elemente auszutauschen – zum Beispiel eine Lampe, die Wandfarbe oder den Boden – ohne die gesamte Szene von Grund auf neu zu generieren. Aus einem einzigen Ausgangsbild können wir mehrere stilistische Varianten erzeugen, was den Vergleich der Ergebnisse und die gemeinsame Auswahl der besten Option mit dem Kunden erleichtert. Bei der Generierung wählen wir außerdem die Ausgabeauflösung – 2K oder 4K – und die Kosten in Credits hängen von der gewählten Qualität ab. Das fertige Bild laden wir in der gewählten Auflösung herunter und nutzen es direkt in Präsentationen oder Marketingmaterialien.

Panel zur Generierung von KI-Innenraumvisualisierungen in RAYA – 3D-Modell eines Wohnzimmers und erweiterte Rendering-Optionen

Zusammenfassung

Nachdem wir nun wissen, wie man KI-Innenraumvisualisierungen erstellt, gibt es keinen Grund mehr, bei ersten Konzepten für den Kunden Zeit mit traditionellem Rendering oder einem teuren Fotoshooting zu verschwenden. Ein paar Klicks und höchstens eine Minute Wartezeit reichen aus, um einen einfachen Screenshot aus einem 3D-Programm in ein fotorealistisches Bild zu verwandeln, das bereit ist, in einem Meeting präsentiert zu werden. Dank der kostenlosen Start-Credits können wir den gesamten Prozess an unserem eigenen Projekt testen, bevor wir uns für die regelmäßige Nutzung des Tools entscheiden. Überzeuge dich selbst

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